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Nachdenkliches
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Darf
ich mal fragen?

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Darf ich mal
fragen?
Muss ich jetzt STERBEN?
Ich gehöre,
glaub ich zu diesen Rassen, die
jetzt fast alle so hassen!
Getan hab'
ich nichts,
ohne Rolle dies ist.
Ich wurde einfach
im Stich gelassen.
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Ein Schild
um den Hals,
wo "drauf steht, wie ich heiß"
damit der,
der mich findet, dieses auch weiß.
Ich wurde einfach
angebunden,
mein Herz ist nun voller Wunden.
Andere wurden
von ihrer Familie genommen,
wenn ich nur dran denke,
wird mir ganz beklommen.
Lernt uns doch
mal richtig kennen,
vielleicht würdet ihr uns dann nicht mehr BÖSE
nennen.
Ich glaub ich
träume,
da kommt jemand um mich zu retten!
Wenn ich's
nun nicht schaffe und verlier,
dann ich euch Politiker "gratulier'".
Mein Mitgefühl
mit den nächsten Rassen,
die geopfert werden für euer Hassen.
Werd später
im Himmel all die anderen von uns treffen,
hoffe, wir werden dies können vergessen.
Unbegreiflich,
was du uns tust,
denn du bist und bleibst
für uns doch das höchste Gut.
Von einem Menschen
geliebt zu werden,
ist trotzdem für uns noch das Höchste auf
Erden.
Darf ich
mal fragen:
"MUSS ICH JETZT STERBEN?"
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Abschied
Vielleicht
werd' ich einst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich
wach.
Was dann getan werden muss, entscheide allein.
In diesem Kampf können wir nicht die Sieger sein.
Und bist du
dann traurig, versteh' ich es wohl.
doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n,
muss deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste
besteh'n.
Schau, wir
hatten so viele Jahre voll Glück.
Keine Furcht darf, was kommen muss, halten zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
drum gib, wenn die Zeit kommt, mich bitte frei.
Bring mich
dahin, wohin ich gebracht werden muss.
Nur eins noch, bitte bleib' bei mir bis zum Schluss.
Halte mich fest und red' mir gut zu
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Ich weiß,
mit der Zeit wirst du es wissen,
es war eine Wohltat, die du mir erwiesen.
Und denke, wenn ich schon längst nicht mehr hier,
mir blieb Leid und Schmerz erspart, dank dir.
Und dann gräme
dich nicht, dass du es bist,
der entschied, wann die Zeit gekommen ist.
Wir Zwei waren doch viele Jahre glücklich vereint,
lass nicht zu, dass dein Herz jetzt bittere Tränen
weint.
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Katze,
ich sah dich niemals spielen,
nur liegen,
am Straßenrand -
TOT ...
Viele Tage
stellte ich mir die Frage:
Woher bist du gekommen?
Wohin hattest du gehen wollen?
Du kamst nie an ...
Wurdest du geliebt?
Hast du jemandem geschmeichelt?
Wurdest du jemals gestreichelt?
Hat dich jemand vermisst? -
Ich glaube nicht.
Am Straßenrand du lagst,
nicht mal ein Grab
dir jemand gab ...
Nur eine
Katze,
eine tote Katze am Straßenrand ...
Ich werde
an dich denken!
Versprochen!
Doris
Schaffron
Tierschutzverein Lingen
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Nur
eine Katze

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Die
Regenbogenbrücke

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Irgendwo
auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen
Platz, den man "Regenbogenbrücke"
nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem
Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur
"Regenbogenbrücke".
Dort sind Wiesen und Hügel für alle
unsere besonderen Tiere, und dort können
sie laufen und zusammen spielen.
Sie finden dort Futter und Wasser und Sonnenschein,
und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank und alt waren, sind wieder
völlig gesund und voller Energie;
die verletzt oder verstümmelt waren, sind
wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern
in unseren Träumen von vergangenen Tagen
und Zeiten.
Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid,
nur Wohlbefinden.
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Die Tiere
sind glücklich und zufrieden bis auf eine
Kleinigkeit:
Sie vermissen jemand ganz Besonderen, den sie
zurücklassen mussten.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der
Tag wird kommen, an dem eines plötzlich
stehen bleibt und besorgt in die Ferne schaut.
Die klaren Augen sind aufmerksam, der angespannte
Körper zittert.
Plötzlich läuft es von der Gruppe
weg, fliegt über das grüne Gras, seine
Beine tragen es schneller und schneller ...
Es hat dich entdeckt, und wenn du und dein besonderer
Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr euch
in unendlicher Wiedersehensfreude aneinander
fest um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf dein Gesicht,
deine Hände streicheln wieder den geliebten
Kopf, und du schaust wieder in die treuen Augen
deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll
aus deinem Leben gegangen ist, aber nie aus
deinem Herzen.
Und dann geht ihr gemeinsam über die "Regenbogenbrücke"
...
Um für immer zusammen in Frieden und Freude
und Liebe zu leben ...
... wann
immer du einen Regenbogen siehst, weißt
du nun, dass dein Freund in der Nähe ist
und auf dich warten wird ...
(Autor
unbekannt)
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Leben
Leben ohne Schatten
ist Leben ohne Sonne;
wer nie im Dunkeln saß, beachtet kaum das Licht.
Leben ohne Tränen ist Leben ohne Lachen;
Wer nie verzweifelt war, bemerkt das Glück oft nicht.
Leben ohne Täler
ist Leben ohne Berge;
Wer nie ganz unten war, schaut gleichgültig ins Tal.
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Leben ohne Zweifel
ist Leben ohne Glaube;
Wer niemals sucht und fragt, dessen Antworten sind schal.
Leben ohne Kälte
ist Leben ohne Wärme;
Wer nie gezittert hat, schätzt keinen Unterstand.
Leben ohne Alleinsein ist Leben ohne Liebe;
Wer keine Leere kennt, greift kalt nach jeder Hand.
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Leben ohne Kämpfe
ist Leben ohne Frieden;
Wer nie im Sturm war, freut sich nicht an glatter See.
Leben ohne Trauer ist Leben ohne Hoffnung;
Wer keinen Abschied kennt, kennt auch kein Wiederseh'n. |
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Wenn ich tot bin,
weine um mich ein wenig,
denke an mich manchmal,
doch nicht zu oft!
Denke ab und zu an
mich,
wie ich im Leben war;
mitunter mach es Spaß, sich zu erinnern ...
Jedoch nur kurz!
Lässt du mir
meinen Frieden,
lass ich dir deinen Frieden,
denn solange du am Leben bist,
sollen deine Gedanken bei den Lebenden sein.
Indianisches Gebet
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Ein Hundeschicksal
Wir beide gingen jeden Tag gemeinsam
und sprangen durch den Garten immerzu.
Ich fühlte mich bei Dir kein bißchen einsam,
bewachte täglich Deine Ruh.
Die Kinder durften nicht lange necken,
da sprang ich zu, Du warst noch viel zu klein.
Ich musste sie mal ab und zu erschrecken,
und wollte immer Dein Beschützer sein.
"Du bist mein bester Freund", so sprachst Du leise
und kraultest liebevoll mein dichtes Fell.
Wir übten manchen Streich auf kesse Weise,
durch Haus und Garten tönte mein Gebell.
Als dann die große Ferienzeit gekommen,
da setztet ihr mich fern im Walde aus.
Du hast noch einmal mich beim Kopf genommen,
und sagtest weinend:"Schnell lauf nun nach Haus"
Nun lieg ich einsam auf der fremden Straße,
die Pfoten schmerzen von dem langen Lauf.
Kein wohlbekannter Duft steigt in die Nase,
bei jedem Auto seh ich hoffend auf.
Ein Fremder kam, sprach liebevoll mit mir
und setzte mich in seinen Wagen rein.
Ich lieg auf einem Kissen - träum von Dir -
es war so schön, Dein kleiner Freund zu sein.
von
Marina
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Susi – oder das Ammenmärchen, dass Katzen sieben
Leben haben

Katzenbabies
sind süß...
(ew3
+#aqy0) diesen Text in der Klammer hat übrigens mein
halbwüchsiger Kater Marlon geschrieben als ich nur
kurz das Arbeitszimmer verlassen habe.. ich lese hieraus
mal ZustimmungJ..
Die Kleinen sind so drollig, niedlich
anzuschauen Manchmal –nein, falsch – jedes Jahr
wieder landen diese kleinen Würmer bei uns im Tierheim.
Besonders die Zwerge, die eigentlich noch in der Obhut ihrer
Mütter sein müssten, diese Sorgenkinder „fallen
viel zu häufig vom Himmel“
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
So auch bei Susi, unserem Flaschenkind.
Diese Süße strotzte vor Lebenswille und so manche
Stunde haben wir mit dem Mini- Mini- Mini- Frechdachs zugebracht.
Dieses Zwergchen hat mit ihren Mini- Mini- Mini- Milchzähnchen
rekordverdächtig viele Schnullerchen zerlegt oder einem
mit echter Wonne und Inbrunst die Finger gelocht...
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Manchmal kam ein Mini- Mini- Mini- Mauzen,
wenn sie an den Gittern hochkletterte und einem schon entgegen
kam., das Mini- Mini- Mini- Schnurren, wenn das Spätzchen
sich einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigte.
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Die Kleine wird beschäftigt, man
spielt mit ihr und putzt sie feucht ab, damit der „Schmutzrand“
von der Mini- Mini- Mini- Nase verschwindet, man streicht
das Mini- Mini- Mini- Bäuchlein, damit sie kein Bauchweh
bekommt....
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Beim Entfernen von Milch vom Mini- Mini-
Mini- Gesichtchen der Ringkampf mit dem Wirbelwind, das
Entdecken eines Mini- Mini- Mini- Schönheitsflecks
auf der sonst rosigen Mini- Mini- Mini- Nase.
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Das selige schlummernde kleine Mini-
Mini- Mini Kätzchen mit so extremem Mini- Mini- Mini-
Gewicht auf dem Arm bzw. wirklich nur in einer Hand.
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Der große Wille, am Leben teilzuhaben,
interessiert hat das Mini- Mini- Mini Tigerchen seine Umwelt
aus Mini- Mini- Mini- Kugelaugen betrachte, gestrampelt,
sich gedreht, wenn es was Neues zu entdecken gab....
Wirklich, es geht einem immer wieder
das Herz auf.
Der Schnupfen, das Bauchweh, das Fieber,
das Hoffen und Bangen, das Mitleiden und das Ende.....
Wirklich, es bricht einem immer wieder
das Herz.
Susi hatte ihr einziges Leben viel zu
kurz, leider hat sie nie die Welt wirklich kennen lernen
dürfen, aber ich weiß,
Katzenbabys sind süß...
Hiermit danken die vielen Susis dieser
Welt den unermüdlichen Helfern, die immer wieder von
vorne anfangen und sich immer wieder aufs Neue mit Liebe,
Geduld und neuer Zuversicht dieser Herzangelegenheit widmen!!!!
P.S. So, Ihr lieben Dosenöffner,
daher freuen wir uns doch sooo sehr über Post von Ehemaligen,
denn diese Kobolde, die es geschafft haben, halten die Brüche
im Herzen zusammen!
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Vorgelesen bei der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereines
am 9. Mai 2007
Das Paradies der Tiere
von Paulo Coelho (Aus: Der Dämon
und Fräulein Prym) 
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Ein Mann, sein Pferd und sein Hund gingen über eine
Straße. Als sie an einem Baum vorbeikamen, wurden
sie vom Blitz getroffen und waren auf der Stelle tot. Aber
der Reisende merkte nicht, dass er diese Welt verlassen
hatte und ging in Begleitung seiner Tiere weiter.
Manchmal brauchen die Toten eine Weile, bis sie sich über
ihren neuen Zustand klar werden…
Der Weg war sehr lang und sie mussten auf einen Hügel
steigen. Die Sonne brannte stark; sie waren erschöpft
und durstig. An einer Biegung der Straße sahen sie
ein herrliches Tor aus Marmor, das auf einen mit goldenen
Blöcken gepflasterten Platz führte, in deren Mitte
ein Brunnen stand, aus dem kristallklares Wasser floss.
Der Reisende wandte sich an den Mann, der am Eingang Wache
stand.
»Guten Tag.«
»Guten Tag«, antwortete der Wächter.
»Was ist das nur für ein schöner Platz?«
»Das ist der Himmel. «
»Wie schön, dass wir im Himmel sind, wir haben
so großen Durst! «
»Du kannst hereinkommen und trinken, so viel du willst«,
sagte der Wächter und zeigte auf den Brunnen.
»Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst. «
»Das tut mir sehr leid«, sagte der Wächter,
»aber hier ist der Zutritt für Tiere verboten.
«
Der Mann war sehr enttäuscht. Er hatte großen
Durst, wollte jedoch nicht allein trinken. Er dankte dem
Wächter und ging weiter.
Nach einem langen Weg, den Hügel hinauf, erreichten
der Reisende und seine Tiere einen Platz, dessen Eingang
aus einem alten Tor bestand, das zu einem Pfad aus festgestampfter
Erde führte, an dessen Seiten Bäume wuchsen. Im
Schatten eines dieser Bäume lag ein Mann mit Hut. Anscheinend
schlief er.
»Guten Tag«, sagte der Reisende.
Der Mann nickte ihm zu.
»Mein Pferd, mein Hund und ich haben großen
Durst. «
»Zwischen den Felsen dort hinten ist eine Quelle«,
sagte der Mann und zeigte auf die Stelle. Er fügte
hinzu: »Ihr könnt trinken, so viel ihr wollt.«
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zu der Quelle und
löschten ihren Durst. Dann bedankte sich der Reisende.
»Ihr könnt zurückkommen, so oft ihr
wollt«, sagte der Mann.
»Übrigens, wie heißt dieser Ort? «,
fragte der Reisende
»Himmel«, antwortete der Mann.
»Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat
gesagt, der Himmel sei dort! «
»Das ist nicht der Himmel, sondern die Hölle.
«, sagte der Mann, Der Reisende war erstaunt.
»Ihr solltet ihnen verbieten, euren Namen zu benutzen!
Diese falsche Information verursacht sicher große
Verwirrung! «
»Absolut nicht«, antwortete der Mann.
» In Wirklichkeit tun sie uns einen großen Gefallen.
Denn da drüben bleiben alle, die keine Skrupel haben,
ihre besten Freunde im Stich zu lassen…«
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Die Würde des Schweins ist unantastbar!
Von Reinhard Mey (CD „FREI“)
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In einer engen Box war es, auf Beton,
unstandesgemäß, als sie die Glühbirne der
Welt entdeckte. Sie war das Ferkel Nummer vier, drei andere
lagen über ihr. So ein Gedränge, das sie fast erstickte!
Schon nach zwei Wochen Saugakkord kam jemand und nahm Mutter
fort. Doch als die Erinnerung schon fast verblasst war, fielen
manchmal dem jungen Schwein der Mutter Worte wieder ein:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“ |
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Der Kerker wurde ihr Zuhaus’! An
einem Fleck tagein, tagaus. Und immer im eigenen Dreck rumsitzen.
Die feine Nase, der Gestank! Sie wurde traurig, wurde krank,
und als sie sehr krank wurde, gab es Spritzen. Sie wurde zum
Decken kommandiert – Das hat sie niemals akzeptiert,
das Schweine-Sein nur Ferkelzucht und Mast war: Und wenn man
ihren Willen brach, dachte sie dran, wie Mutter sprach:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“ |
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Dann fuhr der Viehtransporter vor, man
packte sie an Schwanz und Ohr zusammen mit ihren Leidensgenossen,
die zitterten und quiekten bang und fuhren und standen stundenlang,
viel enger noch als üblich eingeschlossen. Das Schwein
ist schlau, so ahnt es schon die tragische Situation. Sie
wusste, dass dies ihre letzte Reise war. Sie hat den Schlachthof
gleich erkannt, und sie ging ohne Widerstand.
Die Würde des Schweins ist unantastbar! |
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Sie hat den Himmel nie gesehen, durfte
nie auf einer Weide stehen, hat nie auf trocknem, frischem
Stroh gesessen. Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt, freudig
gepaart und eingekuhlt – Wie könnte ich dies Häufchen
Elend essen? Die Speisekarte in der Hand, sehe ich über
den Tellerrandund kann die Bilder wohl nie vergessen. Ich
möchte nicht, du armes Schwein, an deinem Leid mitschuldig
sein, weil ich in diesem Restaurant zu Gast war. Und ich bestell’
von nun an wohl den überbackenen Blumenkohl.
Die Würde des Schweins ist unantastbar! |
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Die vierte Welt – die Welt der Tiere!
Verhasst sind sie auf dieser Welt,
allein und ganz auf sich gestellt,
sind ständig wachsam auf der Hut
und leiden täglich bittere Not.
Sie finden selten Ruheplätzchen,
sind ausgehungert, krank - die Kätzchen.
Der Schlafplatz hart, ist aus Asphalt,
sie zittern, ihnen ist so kalt.
Kein friedlich Ort hier weit und breit,
ihr Blick voll Hoffnungslosigkeit.
Die Menschen sie brutal vertreiben,
kein Plätzchen, wo sie können bleiben.
Sind Wind und Wetter ausgesetzt,
sind krank und schwach, sind oft verletzt.
Die armen Tiere sich vermehren,
im Dreck sie Jungtiere gebären.
Im Winter, wenn die Kälte klirrt,
manch' Kätzchen auf der Straße irrt.
Es hätte gern ein warmes Heim,
wär’ gern geborgen, nicht allein.
Der Duft von Braten zieht es an,
es durch die Fenster sehen kann,
wie Menschen sich am Essen laben,
ein Scheibchen für es übrig haben.
Was geht dann vor in seinem Köpfchen?
Hätt' gerne auch ein volles Töpfchen.
Die Menschen es brutal verjagen,
es hungert sehr, ihm knurrt der Magen.
Wir Menschen sollten uns sehr schämen,
dass Tiere sich trotz Wohlstand grämen.
Wir Menschen haben volle Bäuche,
die Katzen sterben an der Seuche.
Man bettelt stets um Spendengeld
für Menschen aus der dritten Welt.
Doch wer sieht vor der eigenen Türe -
die vierte Welt - die Welt der Tiere?
(Verfasser unbekannt)
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Für meine Freunde
Dein trockner Napf schnürt mir die Kehle zu.
Deine schwere Kette beugt auch meinen Nacken nieder.
Die Kugel in deinem Kopf zerreißt mein ganzes
Denken.
Das Gift in deinem Körper lässt auch mir
das Blut erstarren.
Deine zerbrochene Pfote bricht mir das Herz.
Dein erlöschender Blick durchdringt die verlogene
Blindheit.
Dein letzter Seufzer: Aufschrei mit tausendfachem
Echo - Mitleid.
"Mensch, mein Freund" - Dein letzter Hauch.
Silke Wrobel (Auslandstierschützerin)
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Vier Kerzen
Eine Kerze für den Frieden,
die wir brauchen,
weil der Streit nicht ruht.
Für den Tag voll Traurigkeiten
eine Kerze für den Mut.
Eine Kerze für die Hoffnung
gegen Angst und Herzensnot,
wenn Verzagtsein unsren Glauben
heimlich zu erschüttern droht.
Eine Kerze, die noch bliebe
als die wichtigste der Welt:
Eine Kerze für die Liebe,
voller Demut aufgestellt,
dass ihr Leuchten den Verirrten
für den Rückweg ja nicht fehlt,
weil am Ende nur die Liebe
für den Menschen wirklich zählt.
Elli Michler |
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| Tiere,
so ganz ohne Lobby Viele
Tiere leiden sehr,
und täglich werden es mehr.
Wenige setzen sich für sie ein,
sicher muss es wohl so sein.
Dafür gibt es
aber Veterimäre beim Amt,
so ist es mir jedenfalls bekannt.
Es scheint, sie haben keine Lust,
oder ist es einfach nur Frust??
Man erstattet Anzeige,
sieht man Tierquälerei,
doch was soll es,ist ja einerlei.
Zwei Anzeigen hab` ich schon gestartet,
auf Erfolg habe ich bis heute gewartet.
Mein Herz tut mir
so weh,
wenn ich diese Sch... seh.
Hätte ich mehr Platz und Geld,
es gäb kein Tierleid mehr auf dieser Welt.
Bitte Leute, auch
ihr müsst sehn,
so kann es doch nicht weitergehn!!!
Selbst Tiere haben eine Lobby,
gelten sie auch nur als Hobby.
Übrigens, Tiere
haben auch ein Herz,
fühlen wie du, Leid und Schmerz.
Amtsveterinäre werdet wach,
sonst gibt es nochmal Krach.
Wenn ihr all die gequälten
Tiere seht,
und nach Feierabend nach Hause geht,
regt sich dann nicht das Gewissen,
wie vielen Tieren geht es doch beschissen.
Amtsveterinäre
wollen mit den Peinigern reden,
statt die Augen der gequälten Tiere sehen.
Doch sollte es nicht der Landkreis sein,
der sich setzt für diese Geschöpfe
ein?
Die Verantwortlichen
müssten mal Gequälte sein,
und keiner setzt sich für sie ein.
Dann würden sie auch mal sehn,
wie beschissen kann es einem gehn.
Paragraphen hin und
her,
helfen ist doch gar nicht so schwer.
Nun, reden ist zwar leichter,
doch nur harte Strafen helfen weiter.
Die geschundenen Tiere
werden dankbar sein,
mit amtlicher Hilfe und uns, sind sie nicht
allein.
Ich helfe den Tieren so gut ich kann,
habe Unterstützung von meinen Kindern und
Mann.
Hoffentlich denken bald alle so wie wir,
dann gibt es so etwas nicht mehr, das
geschundene Tier.
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Das Testament einer Katze
Bevor Menschen sterben, machen sie ein
Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen,
die sie lieben.
Ich würde auch solch ein Testament
machen, wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen
Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen!
Auch meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde
Hand,
die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen
hatte…
Die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte
nicht:
„Nie wieder werde ich eine Katze haben!
Der Verlust tut viel zu weh!“
Such dir eine einsame, ungeliebte Katze,
und gib ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe!
Die Liebe, die ich zurück lasse,
ist alles, was ich geben kann.
(Aus dem Englischen übersetzt
von Margaret Trowton)
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